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Insekten gehören als wirbellose Tiere zu den
Arthropoden, den Gliederfüßern. Diese besitzen
gegliederte Beine, einen segmentierten Körper und
ein hartes Außenskelett, dem Chitinpanzer. Sie
sind ein wichtiger Bestandteil der Ökosysteme. Die
Gliederfüßer, darunter vor allem die Insekten,
weisen gegenüber allen anderen Gruppen von
Wirbellosen den größten Arten- und
Individuenreichtum auf.
In Deutschland leben über 30 000 Arten von Insekten, weltweit,
so schätzt man, leben mehr als 30 Millionen Arten. |
Insekten
bilden ein wichtiges Glied in der Nahrungskette. Sie sind
Nahrungsgrundlage
für viele andere Tiere und haben besondere Bedeutung als
Pflanzenbestäuber.
Viele Produkte wie Honig, Wachse, Öle oder Farben, die vom
Menschen gebraucht werden, stammen von Insekten (man denke nur an
den schönen Seidenanzug für die Kirche!). Bestimmte Insekten
wie z.B. Grillen, Heuschrecken, Maden und Raupen gehören in
einigen Ländern zu den Nahrungsmitteln, überwiegend aber im
asiatischen Sprachraum. Sogar in Deutschland lassen sich einige
wenige Personen in teuren Restaurants mit diesen „Köstlichkeiten"
verwöhnen.
Insekten sind nicht nur Nahrungslieferanten, sie zersetzen
auch organische Stoffe und schließen damit den Stoffkreislauf
im Ökosystem.
Insekten werden vor allem im ökologischen Landbau zur
biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Räuberische
Insekten wie z.B. die Marienkäfer oder die Schlupfwespen
fressen "schädliche" Arten wie z.B. Blattläuse oder
verschiedene Raupenarten. Insekten können
„Schädlinge“, aber auch „Nützlinge“ sein. Unter uns Naturschützern
ist diese Klassifizierung aber nicht gern gesehen. In der Natur
gibt es keine schädlichen, nützlichen, hässlichen oder
überflüssigen Arten. Alle Arten sind wichtig und haben ein Recht
auf Leben.
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